: Swasiland
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Markus 5,35-43

35 Als er noch so redete, kamen einige aus dem Hause des Vorstehers der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? 36 Jesus aber hörte mit an, was gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur! 37 Und er liess niemanden mit sich gehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. 38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel und wie sehr sie weinten und heulten. 39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren und ging hinein, wo das Kind lag, 41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heisst übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Massen. 43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.

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Bibeltext 30.07.2016

Markus 5,35-43 35 Als er noch so redete, kamen einige aus dem Hause des Vorstehers der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? (...)

Dossier Swasiland

Gospel-Songs in SiSwati

Swasiland auf einen Blick

Das kleine Königreich Swasiland grenzt an Südafrika und Mosambik. Das Mittelland liegt durchschnittlich 700 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus fruchtbarem Hügelland.

Bevölkerung: 1,3 Millionen, über 90 % der Bevölkerung gehören dem Bantuvolk der Swasi an.

Amtssprache: siSwati und Englisch, weitere Sprachen sind z.B. Tsonga und Zulu

Religion: 66 % sind Christen. Die restliche Bevölkerung gehört indigenen Religionen an.

Alphabetisierung: Frauen 80,8 %, Männer 82,6 %

Lebenserwartung: Frauen 48,4 Jahre, Männer 48,9 Jahre

Quelle: worldstat.info, weltkarte.com

Hoffnung für kranke Menschen

Sphiwe Ngwenja (rechts), Generalsekretärin der Bibelgesellschaft von Swasiland, stellt DVDs vor.

Swasiland ringt mit grossen gesellschaftlichen Herausforderungen – beispielsweise der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt.

Die Infektionsrate mit HIV liegt bei der erwachsenen Bevölkerung bei 26 Prozent, bei schwangeren Frauen sogar bei 39 Prozent. Die zunehmende Ausbreitung der Doppelinfektion HIV und Tuberkulose ist ein weiteres, landesweites Problem. Unter den Zehntausenden von Tuberkulosekranken sind achtzig Prozent zusätzlich mit HIV infiziert. Jedes Jahr werden etwa 14'000 neue Tuberkulose-Fälle unter der knapp 1,1 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung diagnostiziert.

Gottes Wort den Menschen zugänglich machen: Wie für alle Mitglieder des Weltbundes ist auch dies oberstes Ziel der nationalen Bibelgesellschaft im kleinen Königreich Swasiland. Sie tut dies in einer Weise, die den Umständen des Landes angepasst ist.

Zusammenarbeit mit Spitälern

Im Raleigh Fitkin Memorial Hospital, einem der grössten Regionalspitäler, sind die meisten der 350 Betten mit Langzeitkranken belegt; zu ihnen zählen vor allem HIV-und Tuberkulosepatienten. Mit diesem Krankenhaus ist die Bibelgesellschaft eine zukunftsweisende Kooperation eingegangen, um die Bedürfnisse dieser kranken Menschen nach spiritueller Nahrung auf sinnvolle Weise zu erfüllen.

Viel versprechendes Projekt

Der wichtige Beitrag der Bibelgesellschaft besteht darin, den Patienten Audiokassetten mit biblischen Texten sowie Bibeln und Auswahltexte in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Für die gehörlosen Patienten sollen Fernseh- und DVD-Abspielgeräte installiert werden, auf welchen die bereits in Gebärdensprache vorhandenen Evangelien (Lukas, Matthäus und Johannes) zu sehen sind.

Es ist eines dieser vielversprechenden Projekte, mit welchem sich unsere Schwesterorganisation dafür einsetzt, die Botschaft der Bibel in einer angepassten Form zu den Menschen zu bringen. Dank der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spendern kann das Projekt weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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