: Swasiland
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Lukas 6,1-11

1 An einem Sabbat* ging Jesus durch die Felder. Seine Jünger* rissen Ähren ab, zerrieben sie in der Hand und aßen die Körner. 2 Da sagten einige von den Pharisäern*: »Warum tut ihr da etwas, was nach dem Gesetz* am Sabbat verboten ist?« 3 Jesus antwortete ihnen: »Habt ihr denn nicht gelesen, was David tat, als er und seine Männer hungrig waren? 4 Er ging in das Haus Gottes, nahm die geweihten Brote*, aß davon und gab auch seinen Begleitern zu essen, obwohl nach dem Gesetz nur Priester davon essen dürfen.« 5 Und Jesus fügte hinzu: »Der Menschensohn* ist Herr über den Sabbat; er hat zu bestimmen, was an diesem Tag getan werden darf.« Jesus heilt am Sabbat 6 An einem anderen Sabbat* ging Jesus in die Synagoge* und sprach zu den Menschen. Dort war ein Mann, dessen rechte Hand war abgestorben. 7 Die Gesetzeslehrer* und die Pharisäer* suchten einen Anlass, Jesus anzuzeigen; sie beobachteten deshalb genau, ob er am Sabbat heilen würde. 8 Aber Jesus kannte ihre Gedanken. Er sagte zu dem Mann mit der abgestorbenen Hand: »Steh auf und stell dich in die Mitte!« Der Mann stand auf und trat vor. 9 Dann sagte Jesus zu den Gesetzeslehrern und den Pharisäern: »Ich frage euch, was darf man nach dem Gesetz* am Sabbat tun? Gutes oder Böses? Einem Menschen das Leben retten oder ihn umkommen lassen?« 10 Er schaute sie alle der Reihe nach an und sagte zu dem Mann: »Streck deine Hand aus!« Er tat es und sie wurde wieder gesund. 11 Die Gesetzeslehrer und die Pharisäer packte eine unsinnige Wut und sie berieten miteinander, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.

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Bibeltext 18.01.2017

Lukas 6,1-11 1 An einem Sabbat* ging Jesus durch die Felder. Seine Jünger* rissen Ähren ab, zerrieben sie in der Hand und aßen die Körner. 2 Da sagten einige von den (...)

Dossier Swasiland

Gospel-Songs in SiSwati

Swasiland auf einen Blick

Das kleine Königreich Swasiland grenzt an Südafrika und Mosambik. Das Mittelland liegt durchschnittlich 700 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus fruchtbarem Hügelland.

Bevölkerung: 1,3 Millionen, über 90 % der Bevölkerung gehören dem Bantuvolk der Swasi an.

Amtssprache: siSwati und Englisch, weitere Sprachen sind z.B. Tsonga und Zulu

Religion: 66 % sind Christen. Die restliche Bevölkerung gehört indigenen Religionen an.

Alphabetisierung: Frauen 80,8 %, Männer 82,6 %

Lebenserwartung: Frauen 48,4 Jahre, Männer 48,9 Jahre

Quelle: worldstat.info, weltkarte.com

Hoffnung für kranke Menschen

Sphiwe Ngwenja (rechts), Generalsekretärin der Bibelgesellschaft von Swasiland, stellt DVDs vor.

Swasiland ringt mit grossen gesellschaftlichen Herausforderungen – beispielsweise der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt.

Die Infektionsrate mit HIV liegt bei der erwachsenen Bevölkerung bei 26 Prozent, bei schwangeren Frauen sogar bei 39 Prozent. Die zunehmende Ausbreitung der Doppelinfektion HIV und Tuberkulose ist ein weiteres, landesweites Problem. Unter den Zehntausenden von Tuberkulosekranken sind achtzig Prozent zusätzlich mit HIV infiziert. Jedes Jahr werden etwa 14'000 neue Tuberkulose-Fälle unter der knapp 1,1 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung diagnostiziert.

Gottes Wort den Menschen zugänglich machen: Wie für alle Mitglieder des Weltbundes ist auch dies oberstes Ziel der nationalen Bibelgesellschaft im kleinen Königreich Swasiland. Sie tut dies in einer Weise, die den Umständen des Landes angepasst ist.

Zusammenarbeit mit Spitälern

Im Raleigh Fitkin Memorial Hospital, einem der grössten Regionalspitäler, sind die meisten der 350 Betten mit Langzeitkranken belegt; zu ihnen zählen vor allem HIV-und Tuberkulosepatienten. Mit diesem Krankenhaus ist die Bibelgesellschaft eine zukunftsweisende Kooperation eingegangen, um die Bedürfnisse dieser kranken Menschen nach spiritueller Nahrung auf sinnvolle Weise zu erfüllen.

Viel versprechendes Projekt

Der wichtige Beitrag der Bibelgesellschaft besteht darin, den Patienten Audiokassetten mit biblischen Texten sowie Bibeln und Auswahltexte in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Für die gehörlosen Patienten sollen Fernseh- und DVD-Abspielgeräte installiert werden, auf welchen die bereits in Gebärdensprache vorhandenen Evangelien (Lukas, Matthäus und Johannes) zu sehen sind.

Es ist eines dieser vielversprechenden Projekte, mit welchem sich unsere Schwesterorganisation dafür einsetzt, die Botschaft der Bibel in einer angepassten Form zu den Menschen zu bringen. Dank der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spendern kann das Projekt weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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