: Swasiland
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1 Makkabäer 1,30-42

30 Nach zwei Jahren sandte der König den obersten Steuereinnehmer in die Städte Judas; der kam mit einer grossen Schar Bewaffneter nach Jerusalem 31 und redete voll Hinterlist friedliche Worte zu ihnen. 32 Als sie ihm nun glaubten, überfiel er die Stadt unversehens, hauste übel in ihr und brachte viele aus Israel um, 33 plünderte die Stadt, verbrannte sie und riss die Häuser und Mauern ringsum nieder. 34 Die Feinde führten Frauen und Kinder und Vieh weg, 35 befestigten die Stadt Davids mit starken Mauern und Türmen, und sie wurde ihre Burg. 36 Dann legten sie eine heidnische Besatzung dorthin, gottlose Leute, deren Zahl immer grösser wurde. 37 Sie brachten Waffen und Nahrung hinein und was sie aus der Stadt Jerusalem raubten, schafften sie auf die Burg; damit wurden sie zu einer ständigen Gefahr. 38 So entstand eine Bedrohung für das Heiligtum und eine schlimme Gefahr für Israel. 39 Sie vergossen viel unschuldiges Blut bei dem Heiligtum und entheiligten es. 40 So flohen die Bürger Jerusalems ihretwegen, aber die Fremden blieben in Jerusalem, sodass die Stadt denen fremd wurde, die in ihr geboren worden waren, und ihre Kinder sie verliessen. 41 Das Heiligtum wurde öde wie die Wüste, die Feiertage wurden zu Trauertagen, die Sabbate zur Schmach, und alle ihre Herrlichkeit wurde zunichte. 42 So herrlich und hoch Jerusalem einst gewesen war, so verachtet und elend musste es jetzt sein.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Bibeltext 31.08.2016

1 Makkabäer 1,30-42 30 Nach zwei Jahren sandte der König den obersten Steuereinnehmer in die Städte Judas; der kam mit einer grossen Schar Bewaffneter nach Jerusalem 31 und (...)

Dossier Swasiland

Gospel-Songs in SiSwati

Swasiland auf einen Blick

Das kleine Königreich Swasiland grenzt an Südafrika und Mosambik. Das Mittelland liegt durchschnittlich 700 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus fruchtbarem Hügelland.

Bevölkerung: 1,3 Millionen, über 90 % der Bevölkerung gehören dem Bantuvolk der Swasi an.

Amtssprache: siSwati und Englisch, weitere Sprachen sind z.B. Tsonga und Zulu

Religion: 66 % sind Christen. Die restliche Bevölkerung gehört indigenen Religionen an.

Alphabetisierung: Frauen 80,8 %, Männer 82,6 %

Lebenserwartung: Frauen 48,4 Jahre, Männer 48,9 Jahre

Quelle: worldstat.info, weltkarte.com

Hoffnung für kranke Menschen

Sphiwe Ngwenja (rechts), Generalsekretärin der Bibelgesellschaft von Swasiland, stellt DVDs vor.

Swasiland ringt mit grossen gesellschaftlichen Herausforderungen – beispielsweise der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt.

Die Infektionsrate mit HIV liegt bei der erwachsenen Bevölkerung bei 26 Prozent, bei schwangeren Frauen sogar bei 39 Prozent. Die zunehmende Ausbreitung der Doppelinfektion HIV und Tuberkulose ist ein weiteres, landesweites Problem. Unter den Zehntausenden von Tuberkulosekranken sind achtzig Prozent zusätzlich mit HIV infiziert. Jedes Jahr werden etwa 14'000 neue Tuberkulose-Fälle unter der knapp 1,1 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung diagnostiziert.

Gottes Wort den Menschen zugänglich machen: Wie für alle Mitglieder des Weltbundes ist auch dies oberstes Ziel der nationalen Bibelgesellschaft im kleinen Königreich Swasiland. Sie tut dies in einer Weise, die den Umständen des Landes angepasst ist.

Zusammenarbeit mit Spitälern

Im Raleigh Fitkin Memorial Hospital, einem der grössten Regionalspitäler, sind die meisten der 350 Betten mit Langzeitkranken belegt; zu ihnen zählen vor allem HIV-und Tuberkulosepatienten. Mit diesem Krankenhaus ist die Bibelgesellschaft eine zukunftsweisende Kooperation eingegangen, um die Bedürfnisse dieser kranken Menschen nach spiritueller Nahrung auf sinnvolle Weise zu erfüllen.

Viel versprechendes Projekt

Der wichtige Beitrag der Bibelgesellschaft besteht darin, den Patienten Audiokassetten mit biblischen Texten sowie Bibeln und Auswahltexte in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen. Für die gehörlosen Patienten sollen Fernseh- und DVD-Abspielgeräte installiert werden, auf welchen die bereits in Gebärdensprache vorhandenen Evangelien (Lukas, Matthäus und Johannes) zu sehen sind.

Es ist eines dieser vielversprechenden Projekte, mit welchem sich unsere Schwesterorganisation dafür einsetzt, die Botschaft der Bibel in einer angepassten Form zu den Menschen zu bringen. Dank der Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spendern kann das Projekt weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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