: Madagaskar
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Judit 8,1-8

8,1 Davon hörte Judit. Sie war eine Witwe, eine Tochter Meraris, des Sohnes des Uz, des Sohnes Josefs, des Sohnes Usijas, des Sohnes Hilkijas, des Sohnes Jamnors, des Sohnes Gideons, des Sohnes Rafains, des Sohnes Ahitubs, des Sohnes Malkijas, des Sohnes Enans, des Sohnes Natanjas, des Sohnes Schealtiëls, des Sohnes Simeons, des Sohnes Rubens. 2 Ihr Mann hatte Manasse geheissen und war zur Zeit der Gerstenernte gestorben. 3 Denn als er auf dem Felde die Arbeiter beim Garbenbinden beaufsichtigte, machte ihn die Hitze krank und er starb in seiner Stadt Betulia und wurde dort bei seinen Vätern begraben. 4 Der hinterliess Judit; die war nun seit drei Jahren und sechs Monaten eine Witwe. 5 Sie hatte sich oben in ihrem Hause einen besonderen Raum hergerichtet, in dem sie sich mit ihren Mägden eingeschlossen hielt. 6 Sie war bekleidet mit einem Trauergewand und fastete täglich, ausser am Sabbat, am Neumond und an den andern Festen des Hauses Israel. Sie war wunderschön, und ihr Mann hatte ihr grossen Reichtum und einen stattlichen Hausstand und ausgedehnten Besitz mit Rinder- und Schafherden hinterlassen. 7 Auch hatte sie bei allen einen guten Ruf, da sie den Herrn fürchtete; und niemand konnte etwas Schlechtes über sie sagen. 8 Als Judit nun hörte, dass Usija zugesagt hatte, die Stadt nach fünf Tagen den Assyrern zu übergeben, sandte sie eine Botschaft an die Ältesten Kabri und Karmi.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Bibeltext 28.09.2016

Judit 8,1-8 8,1 Davon hörte Judit. Sie war eine Witwe, eine Tochter Meraris, des Sohnes des Uz, des Sohnes Josefs, des Sohnes Usijas, des Sohnes Hilkijas, des Sohnes (...)

Madagaskar auf einen Blick

Madagaskar ist nach Indonesien der flächenmässig zweitgrösste Inselstaat der Welt. Er wird auch der „achte Kontinent“ genannt. Diese Bezeichnung rührt aber weniger von der Grösse der Insel her als von ihrer langen isolierten Entwicklung, die eine sehr eigenständige Natur entstehen liess.

Bevölkerung: 21,9 Millionen

Amtssprache: Malagasy, Französisch

Religion: Christen 41 %, Indigene Religionen 52 %, Muslime 7 %

Alphabetisierung: Frauen 62,5 %, Männer 75,5 %

Lebenserwartung: Frauen 65,7 Jahre, Männer 61,6 Jahre

Quellen: worldstat.info, weltkarte.com

 

Wenn alle Bibeln ausverkauft sind

Ich bitte Sie, haben Sie eine kostengünstige Bibel für mich? Mit dieser Frage wird das Verkaufsteam der Bibelgesellschaft in Madagaskar immer wieder konfrontiert. Die Nachfrage nimmt stetig zu.

Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die grossen Naturschätze stehen in einem unglaublichen Kontrast zur Armut grosser Bevölkerungsteile. Man geht davon aus, dass weit über die Hälfte der Madagassen kein regelmässiges Einkommen erzielt. Mehr als fünfzig Prozent der Bevölkerung ist jünger als zwanzig Jahre. Viele Madagassen arbeiten nur zeitweise als Tagelöhner, zum Beispiel während den Erntezeiten. Politisch steht Madagaskar derzeit unter einer militärisch installierten Übergangsregierung.

Bewegende Momente

In diesem Umfeld hat es die Bibelgesellschaft in Madagaskar nicht leicht: Der Bedarf an Bibeln beläuft sich auf 150‘000 Ausgaben pro Jahr. Fehlende finanzielle Mittel sind der Grund, dass pro Jahr nur 65‘000 Bibeln verbreitet werden können. Diese werden zu stark vergünstigten Preisen abgegeben, damit sich die Menschen überhaupt eine Bibel leisten können. Der Wunsch nach einer eigenen Bibel ist oft so gross, dass sich an den Verkaufsständen und in den Bibeldepots erschütternde Szenen abspielen. Tsirisoa Razafimamonjy, Projektverantwortliche, berichtet: "Eine ältere Frau kam bereits in den frühen Morgenstunden an unseren Stand und betrachtete die günstigen Bibeln, Mittags stand sie immer noch dort. Nach und nach wurden die preiswerten Heiligen Schriften verkauft. Am Nachmittag, als nur  noch wenige Bibeln verfügbar waren, entschied sie sich nach Hause zu gehen und ein Huhn zu verkaufen, um mit dem Erlös dieses begehrte Buch kaufen zu können. Als sie gegen Abend mit dem Geld zurückkam, waren alle Bibeln ausverkauft. Mit Tränen der Enttäuschung kehrte sie nach Hause zurück."

Im Namen der Bibelgesellschaft Madagskar danken wir Ihnen für Ihre Hilfe und Ihre Gebete herzlich. Da auch andere Bibelgesellschaft dringend auf Hilfe angewiesen sind, unterstützen wir in Zukunft folgende Projekte: weiter ...