Kamerun
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1 Thessalonicher 4,13-18

13 Wir wollen euch nicht im Unklaren lassen, liebe Brüder und Schwestern, wie es mit denen aus eurer Gemeinde steht, die schon gestorben sind. Dann braucht ihr nicht traurig zu sein wie die übrigen Menschen, die keine Hoffnung haben. 14 Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden* ist. Ebenso gewiss wird Gott auch die Verstorbenen durch Jesus und mit ihm zusammen zum ewigen Leben führen. 15 Mit einem Wort des Herrn* sagen wir euch: Die Brüder und Schwestern, die schon gestorben sind, werden gegenüber uns, die beim Kommen des Herrn noch am Leben sind, nicht benachteiligt sein. 16 Wenn Gottes Befehl ergeht, der oberste Engel* ruft und die himmlische Posaune* ertönt, wird Christus, der Herr, selbst vom Himmel kommen. Zuerst werden dann alle, die im Vertrauen auf ihn gestorben sind, aus dem Grab auferstehen. 17 Danach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen auf Wolken in die Luft gehoben und dem Herrn entgegengeführt werden, um ihn zu empfangen. Dann werden wir für immer mit ihm zusammen sein. 18 Macht euch also damit gegenseitig Mut!;

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
Spitalstrasse 12
Postfach, 2501 Biel

eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 (0)32 327 20 27

Bibeltext 25.11.2017

1 Thessalonicher 4,13-18 13 Wir wollen euch nicht im Unklaren lassen, liebe Brüder und Schwestern, wie es mit denen aus eurer Gemeinde steht, die schon gestorben sind. Dann braucht ihr (...)

Heisst es Mofa – Mafa – Natakan... oder Matakam?

Foto: Joaquim Dassonville/UBS

Kommt Ihnen beim Wort «Mofa» auch als erstes ein Töffli in den Sinn? Aber «Mofa» ist noch etwas ganz anderes, weit Wichtigeres: Nämlich die Sprache von einer halben Million Menschen, die mehrheitlich im Norden Kameruns leben.

In diesem Land in Zentralafrika sind Französisch und Englisch die Amtssprachen – man geht jedoch davon aus, dass Kamerun die Heimat von aktuell 230 nationalen Sprachen ist. «Mofa» ist eine davon und diese Sprache ist auch bekannt als «Mafa», «Natakan» oder «Matakam». Die Menschen, welche diese Sprache, ihre Sprache des Herzens nennen, stehen im Arbeitsprogramm der nationalen Bibelgesellschaft ganz weiten oben: Denn ihre Bibel wird für sie nun revidiert! 

Drei Faktoren spielten eine wesentliche Rolle beim Entscheid der kamerunischen Bibelgesellschaft, an welcher Bibelübersetzung oder an welcher Bibelrevision vorzugsweise gearbeitet werden soll. Ein solcher Entscheid musste getroffen werden, da schlicht zu wenig Ressourcen vorhanden sind, alle Übersetzungsprojekte gleichermassen zügig voranzutreiben:

Notwendigkeit der Revision

Zum Ersten haben die Pastoren, Pfarrer und Gemeindeglieder eine schriftliche Anfrage an die Bibelgesellschaft gerichtet: Sie gaben darin ihrem Bedürfnis und ihrem Wunsch nach einer Revision der bestehenden Bibelübersetzung Ausdruck und baten darum, diese Arbeit so bald als möglich an die Hand zu nehmen. Anlässlich eines Besuches des Generalsekretärs, Pfr. Luc Gnowa, bei den Mofa-sprechenden Gemeinden konnte er sich persönlich von der Notwendigkeit dieser Revision überzeugen. Stark beeindruckt hat ihn dabei vor allem die Bereitschaft der Menschen, alles in ihrer Kraft Stehende zu tun, um die Übersetzungsarbeiten zu unterstützen.

Düstere Zukunftsaussichten für Junge

Zum Zweiten geht es um die jüngeren Menschen und ihre Perspektiven in ihrer Heimat: Mehr als 60 Prozent der Mofa sind jünger als 35 Jahre. Viele von ihnen leben in Armut, mit eher düsteren Zukunftsaussichten, ohne Schulabschluss. Dies, obwohl in Kamerun Schulplicht herrscht und obwohl der Schulbesuch an staatlichen Grundschulen kostenlos ist. Aber gerade in nördlich gelegenen Provinzen – also auch bei unseren Mofa – ist die Einschulungsquote deutlich tiefer als in anderen Regionen. So erstaunt es nicht, dass trotz all der staatlichen Bemühungen die Analphabetenrate mit 25 Prozent relativ hoch ist. Die Bibel in der eigenen, geläufigen Muttersprache zur Verfügung zu haben hilft, die eigene Kultur und die eigene Geschichte besser zu verstehen. Sie kann dazu motivieren, lesen und schreiben zu lernen und so die eigenen Zukunftschancen deutlich zu verbessern.

Übersetzung von 1977

Zum Dritten stammt die momentan verfügbare Übersetzung aus dem Jahre 1977. Missionare haben dafür gesorgt, dass die erste Bibel für die Mofa übersetzt wurde. Doch Sie wissen aus eigener Erfahrung: Eine Sprache verändert sich, Wörter verschwinden, neue kommen hinzu. Das macht nicht nur neue Bibelübersetzungen, sondern eben auch gerade Revisionen dringend notwendig.

Liebe Bibelfreundin, lieber Bibelfreundin, Sie sehen: Es gibt mehr als einen guten Grund, das Bibelübersetzungsprojekt «Mofa» in Kamerun zu unterstützen. Vielen Dank für Ihre Solidarität, Ihre Spende und Ihre Fürbitte für die Menschen in Kamerun. 

So können Sie zum Beispiel helfen:

Ihre Spende für eine bessere Zukunft der Menschen im Norden Kameruns

Mit 
45 Franken...

...ermöglichen Sie beispielsweise die Durchführung von Bildungstagen in Gemeinden, wo anhand von aktuellen Beispielen über den neuesten Stand der Übersetzung diskutiert wird. 

Mit 
120 Franken...

...beteiligen Sie sich an den Lebens-unterhaltungs-kosten des Übersetzungs-teams, welches an der Revision der Mofa-Bibel arbeitet. 

Mit 
80 Franken...

...helfen Sie beispielsweise mit beim Druck von kleinen Büchlein für Kinder mit bereits übersetzten biblischen Geschichten.

Mit Ihrer Spende (Stichwort Kamerun) erhalten die Menschen in Kamerun die biblische Botschaft in der Sprache ihres Herzens. Für Ihre Unterstützung und Ihre Gebete danken wir Ihnen herzlich!

        Die Schweizerische Bibelgesellschaft hat den Ehrenkodex unterzeichnet. Das Gütesiegel verpflichtet die Unterzeichner zu Transparenz in der Öffentlichkeitsarbeit, zu Lauterkeit in der Rechnungslegung und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ihrer Spende.

© Fotos: links: Pierre Aboulko/Bibelgesellschaft Kamerun, Mitte: Bibelgesellschaft Kamerun, rechts: Joaquim Dassonville/UBS