: Redewendungen
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Ezechiel 3,12-21

12 Dann nahm der Geist* des HERRN mich weg. Hinter mir hörte ich den donnernden Ruf: »Gepriesen sei die Herrlichkeit* des HERRN in ihrer himmlischen Wohnung!« 13 Der Ruf war begleitet von einem mächtigen Getöse: dem Rauschen der ausgespannten Flügel der vier Gestalten und dem Dröhnen der rollenden Räder. 14 Der Geist führte mich weg und ich ging meinen Weg verstört und sehr erregt; die Hand des HERRN lag schwer auf mir. 15 So kam ich zurück zu den Verbannten, die in Tel Abib am Fluss Kebar lebten. Sieben Tage lang saß ich dort starr und regungslos. 16 Als die sieben Tage vergangen waren, erging das Wort des HERRN an mich, er sagte: 17 »Du Mensch, ich bestelle dich zum Wächter, der die Leute von Israel vor drohender Gefahr zu warnen hat. Wenn du eine Botschaft von mir vernimmst, musst du sie ihnen weitersagen, damit sie wissen, was auf sie zukommt. 18 Wenn ich dir ankündige, dass ein bestimmter Mensch wegen seiner schlimmen Taten sterben muss, dann bist du dafür verantwortlich, dass er es erfährt und die Gelegenheit bekommt, sich zu bessern und sein Leben zu retten. Warnst du ihn nicht, so wird er zwar sterben, wie er es verdient; aber dich ziehe ich dafür zur Rechenschaft wie für einen Mord. 19 Warnst du ihn und er hört nicht darauf, so wird er ebenfalls sterben, du aber hast dein eigenes Leben gerettet. 20 Auch wenn ein Mensch, der bisher stets das Rechte getan hat, von mir auf die Probe gestellt wird, den rechten Weg verlässt und Unrecht zu tun beginnt, muss er sterben. Alles Gute, was er vorher getan hat, zählt dann nicht mehr. Hast du ihn nicht gewarnt, so werde ich dich für seinen Tod zur Rechenschaft ziehen wie für einen Mord. 21 Hast du ihn aber gewarnt und er hat es sich zu Herzen genommen, so lasse ich ihn leben und auch du hast dein Leben gerettet.«

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Bibeltext 23.10.2017

Ezechiel 3,12-21 12 Dann nahm der Geist* des HERRN mich weg. Hinter mir hörte ich den donnernden Ruf: »Gepriesen sei die Herrlichkeit* des HERRN in ihrer himmlischen (...)

Bibel oder Schiller: Hätten Sie's gewusst?

Selbst heute, da die Beziehung zur Bibel bei weitem nicht mehr so eng ist wie in den vergangenen Jahrhunderten, sind zahllose ursprünglich biblische Redewendungen nicht mehr aus unserem Sprachgebrauch wegzudenken. Woher unsere Alltagsredewendungen wirklich stammen, ist allerdings nicht immer einfach herauszufinden, weil auch andere Klassiker wie zum Beispiel Schiller prägend wirken.

Die folgenden 20 Wendungen sind alle aus der Bibel oder von Schiller. Was ist von wem?

  1. Bis hierher und nicht weiter
  2. Das ist der Fluch der bösen Tat
  3. Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort
  4. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
  5. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  6. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
  7. Bleibe im Lande und nähre dich redlich
  8. Das Wort ist tot, der Glaube ist lebendig
  9. Der kluge Mann baut vor
  10. Der Wein erfreut des Menschen Herz
  11. Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken….
  12. Dem Mutigen hilft Gott
  13. Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf
  14. Früh übt sich, was ein Meister werden will
  15. Unrecht Gut gedeihet nicht
  16. Was da kreucht und fleucht
  17. Der Mensch denkt, Gott lenkt
  18. Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen
  19. Hochmut kommt vor dem Fall
  20. Das Leben ist der Güter höchstes nicht

Auflösung