: Kanon der Schriften
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Apostelgeschichte 26,24-32

24 Als Paulus sich auf diese Weise verteidigte, rief Festus ihm zu: »Du bist verrückt geworden, Paulus! Das viele Studieren hat dich um den Verstand gebracht!« 25 Paulus aber antwortete: »Hochverehrter Festus, ich bin nicht verrückt. Was ich sage, ist wahr und vernünftig. 26 Der König weiß, wovon ich rede, und mit ihm kann ich frei und offen darüber sprechen. Ich bin überzeugt, dass ich ihm auch gar nichts Neues sage; denn die Sache hat sich ja nicht irgendwo im Winkel abgespielt. 27 König Agrippa, glaubst du den Ankündigungen der Propheten*? Ich weiß, du glaubst ihnen!« 28 Agrippa erwiderte: »Es dauert nicht mehr lange und du überredest mich noch dazu, dass ich selber Christ werde!« 29 »Ob es nun kurz oder lang dauert«, sagte Paulus, »ich bete zu Gott, dass nicht nur du, sondern alle, die mich hier hören, mir gleich werden – die Fesseln natürlich ausgenommen.« 30 Darauf standen der König, der Statthalter*, Berenike und die anderen auf 31 und gingen hinaus. »Der Mann verdient weder den Tod noch das Gefängnis«, war das einmütige Urteil. 32 Und Agrippa sagte zu Festus: »Der Mann könnte freigelassen werden, wenn er nicht an den Kaiser appelliert hätte.«

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Bibeltext 21.08.2017

Apostelgeschichte 26,24-32 24 Als Paulus sich auf diese Weise verteidigte, rief Festus ihm zu: »Du bist verrückt geworden, Paulus! Das viele Studieren hat dich um den Verstand (...)

Altes Testament: Anordnung der Schriften

Die erste und bei weitem grösste Teil unserer Bibel, das Alte Testament, setzt sich in evangelischen Bibelausgaben aus 39 Einzelschriften unterschiedlichen Umfangs zusammen. Die Bibelausgaben der katholischen Kirche enthalten zusätzlich eine Reihe von Schriften, die in einzelnen Ausgaben der Lutherbibel und in der Gute Nachricht Bibel als Apokryphen oder Spätschriften des Alten Testaments bezeichnet und in einem selbständigen Teil am Ende des Alten Testaments zusammengestellt sind.

Kanon der Schriften

Dieser Unterschied in Zahl und Reihenfolge des alttestamentlichen Schriften hat geschichtliche Gründe. Sie hängen zusammen mit der "Kanonisierung" dieses Schrifttums, das heisst mit der Entscheidungen jüdischer und christlicher Gremien darüber, welche Schriften als heilge Schriften für den gottesdienstlichen Gebauch verbindlich und unveränderlich gelten sollten. Der alttestamentliche "Kanon" (Auswahl und Ordnung der Schriften) ohne die Apokrypen geht im Wesenlichen auf die Entscheidung jüdischer Gelehrter um das Jahr 100 n.Chr. zurück.