: Kanon der Schriften
schliessen

Markus 5,35-43

35 Als er noch so redete, kamen einige aus dem Hause des Vorstehers der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? 36 Jesus aber hörte mit an, was gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur! 37 Und er liess niemanden mit sich gehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. 38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel und wie sehr sie weinten und heulten. 39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren und ging hinein, wo das Kind lag, 41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heisst übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Massen. 43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.

Aus dem Bibelleseplan 2016, hier herunterladen oder als APP im iTunes-Store.
Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

schliessen

Bibeltext 30.07.2016

Markus 5,35-43 35 Als er noch so redete, kamen einige aus dem Hause des Vorstehers der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? (...)

Altes Testament: Anordnung der Schriften

Die erste und bei weitem grösste Teil unserer Bibel, das Alte Testament, setzt sich in evangelischen Bibelausgaben aus 39 Einzelschriften unterschiedlichen Umfangs zusammen. Die Bibelausgaben der katholischen Kirche enthalten zusätzlich eine Reihe von Schriften, die in einzelnen Ausgaben der Lutherbibel und in der Gute Nachricht Bibel als Apokryphen oder Spätschriften des Alten Testaments bezeichnet und in einem selbständigen Teil am Ende des Alten Testaments zusammengestellt sind.

Kanon der Schriften

Dieser Unterschied in Zahl und Reihenfolge des alttestamentlichen Schriften hat geschichtliche Gründe. Sie hängen zusammen mit der "Kanonisierung" dieses Schrifttums, das heisst mit der Entscheidungen jüdischer und christlicher Gremien darüber, welche Schriften als heilge Schriften für den gottesdienstlichen Gebauch verbindlich und unveränderlich gelten sollten. Der alttestamentliche "Kanon" (Auswahl und Ordnung der Schriften) ohne die Apokrypen geht im Wesenlichen auf die Entscheidung jüdischer Gelehrter um das Jahr 100 n.Chr. zurück.