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Matthäus 13,53-58

53 Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, dass er davonging 54 und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und fragten: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Taten? 55 Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? 57 Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause. 58 Und er tat dort nicht viele Zeichen wegen ihres Unglaubens.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Altes Testament: Anordnung der Schriften

Die erste und bei weitem grösste Teil unserer Bibel, das Alte Testament, setzt sich in evangelischen Bibelausgaben aus 39 Einzelschriften unterschiedlichen Umfangs zusammen. Die Bibelausgaben der katholischen Kirche enthalten zusätzlich eine Reihe von Schriften, die in einzelnen Ausgaben der Lutherbibel und in der Gute Nachricht Bibel als Apokryphen oder Spätschriften des Alten Testaments bezeichnet und in einem selbständigen Teil am Ende des Alten Testaments zusammengestellt sind.

Kanon der Schriften

Dieser Unterschied in Zahl und Reihenfolge des alttestamentlichen Schriften hat geschichtliche Gründe. Sie hängen zusammen mit der "Kanonisierung" dieses Schrifttums, das heisst mit der Entscheidungen jüdischer und christlicher Gremien darüber, welche Schriften als heilge Schriften für den gottesdienstlichen Gebauch verbindlich und unveränderlich gelten sollten. Der alttestamentliche "Kanon" (Auswahl und Ordnung der Schriften) ohne die Apokrypen geht im Wesenlichen auf die Entscheidung jüdischer Gelehrter um das Jahr 100 n.Chr. zurück.