: Propheten
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1 Korinther 6,12-20

12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen. 13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichtemachen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein« (1.Mose 2,24). 17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm. 18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben ausserhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Bibeltext 04.05.2016

1 Korinther 6,12-20 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen. 13 Die Speise dem Bauch und der (...)

Die Prophetenbücher des Alten Testaments

Die Propheten sind Kritiker und Mahner ihrer Zeit. Sie verkünden eine Botschaft, die ihnen durch göttliche Eingebung oder Vision aufgetragen wurde. Erhalten geblieben sind ihre Worte, weil sie von ihnen selbst oder von ihren Schülern aufgeschrieben wurden.

Die Propheten decken die Versäumnisse des Volkes und seiner Oberschicht auf und sie drohen dafür Gericht und schlimme Vergeltung an. Dank dem Wirken seiner Propheten konnte Israel auch in seinen politischen Katastrophen das Handeln Gottes erkennen. Doch mitten in ihren Gerichtsansagen findet sich bei den Propheten auch die Ankündigung künftigen Heils. Gott denkt nicht daran, sein Volk für immer zu verlassen. Er verheisst immer wieder eine neue Ordnung, einen neuen Bund (Jeremia 31) und sogar einen neuen König aus dem Hause Davids, der für Frieden und die erneute Hinwendung des Volkes zu Gott sorgen wird (z.B. Jesaja 11).

Auch für die prophetischen Bücher gilt, dass sie Sammelwerke sind. In ihnen sind Prophetenworte zusammengestellt, deren Verfasser nicht in allen Fällen sicher zu ermitteln sind. In der Regel bezieht sich der über jedem Buch stehende Prophetenname nur auf den Anfangsteil der Sammlung. Den so genannten „echten” Sprüchen sind weitere hinzugefügt, die aus der gleichen Zeit stammten oder als Worte des betreffenden Propheten verstanden wurden.

Die Entstehung dieser Sammlungen prophetischer Schriften hat man sich so vorzustellen, dass die Propheten ihre Botschaft zunächst mündlich einem wahrscheinlich begrenzten Personenkreis vortrugen, ehe die Worte von ihnen selbst oder von ihren Anhängern schriftlich aufgezeichnet wurden. Die vielfach poetische Gestalt der Sprüche kann ursprünglich sein; doch ist auch mit nachträglicher Stilisierung zu rechnen, um die Worte zu präzisieren oder dem Gedächtnis besser einzuprägen.

Nach dem Umfang der Bücher unterscheidet man die Grossen Propheten Jesaja, Jeremia und Hesekiel (auch Ezechiel genannt) von den Zwölf kleinen Propheten. Die Klagelieder Jeremias und das Buch Daniel sind später hinzugefügt worden.

Die Bücher der Propheten

Quelle: Stuttgarter Eklärungsbibel mit Apokryphen
erhälich im
bibelshop.ch

 

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