: Bibelsonntag 2015
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Judit 7,1-10

7,1 Am nächsten Tag befahl Holofernes seinem Heer, gegen Betulia hinaufzuziehen. 2 Und er hatte hundertzwanzigtausend Mann zu Fuss und zwölftausend Reiter, dazu die Hilfstruppen, die er in den unterworfenen Gebieten ausgehoben und die man ihm aus der gesamten waffenfähigen Jugend der Länder und Städte zugeführt hatte. 3 Dies ganze Heer rüstete sich zum Kampf gegen Israel; sie zogen am Abhang des Gebirges entlang bis zu einer Anhöhe; von dort sieht man Dotan und blickt von Belma bis Chelmon, das gegenüber Jesreël liegt. 4 Als nun die Israeliten das grosse Heer der Assyrer sahen, warfen sie sich auf die Erde, streuten sich Asche aufs Haupt und beteten alle miteinander, dass der Gott Israels seine Barmherzigkeit beweisen wolle an seinem Volk. 5 Dann nahmen sie ihre Waffen und besetzten die Engpässe der Gebirgswege und bewachten sie Tag und Nacht. 6 Als aber Holofernes um die Stadt herumzog, entdeckte er südlich davon eine Quelle, die durch eine Wasserleitung in die Stadt floss. Diese Wasserleitung liess er zerstören. 7 Sie hatten jedoch unweit der Mauer kleine Quellen, aus denen sie heimlich Wasser holen wollten; doch war es nicht genug, um den Durst damit zu stillen. 8 Doch die Ammoniter und Moabiter kamen zu Holofernes und sagten: 9 Die Israeliten wagen nicht, offen zum Kampf anzutreten, sondern sie verteidigen das Gebirge und befestigen die Hügel, an deren Steilhang sie sitzen. 10 Damit du sie aber kampflos überwinden kannst, lass nur die Quellen bewachen, sodass sie kein Wasser holen können; dann müssen sie ohne Schwertstreich sterben oder die Not bringt sie dazu, ihre Stadt zu übergeben, von der sie meinen, dass man sie nicht erobern kann, weil sie in den Bergen liegt.

Aus dem Bibelleseplan 2016, hier herunterladen oder als APP im iTunes-Store.
Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Bibeltext 26.09.2016

Judit 7,1-10 7,1 Am nächsten Tag befahl Holofernes seinem Heer, gegen Betulia hinaufzuziehen. 2 Und er hatte hundertzwanzigtausend Mann zu Fuss und zwölftausend Reiter, (...)

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"Denkt an die Gefangenen"

Zum diesjährigen Bibelsonntag stellt die Schweizerische Bibelgesellschaft (SB) die Bibeln für Gefangene in den Mittelpunkt. Die biblischen Erzählungen sollen Trost spenden und Mut machen, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.

In den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn gehört der Bibelsonntag zu den obligatorischen, gesamtkirchlichen Kollekten. Die Kollekte und Spenden werden für das Inlandprojekt Bibeln für Gefangene erbeten. Damit kann Gefangenen auf ihren Wunsch hin eine Bibel in der Muttersprache zur Verfügung gestellt werden. Der Bibelsonntag findet in den Kirchen BE-JU-SO am Sonntag, 30. August 2015 statt. 

Der Satz "Denkt an die Gefangenen, als ob ihr mit ihnen im Gefängnis wärt." (Hebr 13,3, BasisBibel) soll als Motto über dem Bibelsonntag stehen. Zahllose Gefangene in Schweizer Gefängnissen haben in den vergangenen Jahren kostenlos eine Bibel in ihrer Muttersprache von der Schweizerischen Bibelgesellschaft erhalten. Der Bedarf ist gross: Seit dem Jahr 2010, als dieses Projekt startete, konnten über 5'700 Bibeln und Neue Testamente in die Gefängnisse geliefert werden. Die Erzählungen und Gebete der Bibel haben Trost gespendet und Mut gemacht, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen haben zu Angeboten lebensnaher Bibellektüre eingeladen.

Unterlagen zum Bibelsonntag 2015


Dossier
Bibelsonntag 2015 : 

Auf Wunsch kann das Dossier auch in gedruckter Form bei der Schweizerischen Bibelgesellschaft (sidonia.haemmig@die-bibel.ch) zum Preis von 10 Franken bezogen werden.

Dokumente einzeln: 

Unterlagen in Französisch weiter ...