: Bibelsonntag 2015
schliessen

1 Makkabäer 1,43-68

43 Antiochus liess ein Gebot an sein ganzes Königreich ausgehen, dass nur noch ein einziges Volk sein sollte. 44 Da gaben alle Völker ihre Gesetze auf und willigten in das Wort des Königs Antiochus ein. 45 Und auch viele aus Israel willigten ein und opferten den Götzen und entheiligten den Sabbat. 46 Antiochus sandte auch Briefe nach Jerusalem und in alle Städte Judas; in ihnen gebot er, dass sie die Gebräuche der Heiden annehmen, 47 die Brandopfer, Speisopfer und Sündopfer im Heiligtum einstellen, 48 Sabbate und andere Feste abschaffen, 49 das Heiligtum und das heilige Volk Israel entheiligen, 50 Altäre, Tempel und Götzenbilder errichten, Schweinefleisch und andere unreine Tiere opfern sollten. 51 Auch die Beschneidung verbot er und gebot, die Leute an alle Unreinheiten und heidnischen Bräuche zu gewöhnen, damit sie Gottes Gesetz vergessen und seine Rechtsordnungen abschaffen sollten. 52 Und wer dem König Antiochus nicht gehorsam sein würde, den sollte man töten. 53 Dies Gebot liess er ausgehen durch sein ganzes Königreich und setzte Amtleute ein, die das ganze Volk zwingen sollten, dies zu halten. 54 Die befahlen den Städten Judas zu opfern. 55 Viele aus dem Volk schlossen sich denen an, die Gottes Gesetz verlassen hatten. 56 Lauter gottlosen Frevel trieben sie im Lande und verjagten das Volk Israel, sodass es sich an verborgenen Fluchtorten verstecken musste. 57 Im 145. Jahr, am fünfzehnten Tage des Monats Kislew, liess König Antiochus das Gräuelbild der Verwüstung auf Gottes Altar setzen und in allen Städten Judas Altäre errichten, 58 damit man öffentlich auf dem Markt und jeder vor seinem Haus räucherte und opferte; 59 auch liess er die Bücher des Gesetzes Gottes zerreissen und verbrennen 60 und alle, bei denen man die Bücher des Bundes Gottes fand, und alle, die Gottes Gesetz hielten, totschlagen. 61 So liessen sie Monat für Monat ihre Kraft an den Israeliten aus, die in den Städten entdeckt wurden. 62 Am fünfundzwanzigsten Tage des Monats opferten sie auf dem Altar, der auf dem Altar des Herrn stand. 63 Die Frauen, die ihre Söhne hatten beschneiden lassen, wurden getötet, wie Antiochus befohlen hatte; 64 man hängte ihnen die Knäblein an den Hals überall in ihren Häusern und tötete auch die, die sie beschnitten hatten. 65 Aber viele vom Volk Israel blieben standhaft und wollten nichts Unreines essen 66 und liessen sich lieber töten, als sich durch Speisen unrein zu machen, 67 und wollten nicht vom heiligen Gesetz Gottes abfallen; darum wurden sie umgebracht. 68 So lag Gottes Zorn auf Israel.

Aus dem Bibelleseplan 2016, hier herunterladen oder als APP im iTunes-Store.
Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

schliessen

Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
Spitalstrasse 12, 2501 Biel

eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 (0)32 327 20 27

Bibeltext 01.09.2016

1 Makkabäer 1,43-68 43 Antiochus liess ein Gebot an sein ganzes Königreich ausgehen, dass nur noch ein einziges Volk sein sollte. 44 Da gaben alle Völker ihre Gesetze auf und (...)

Bestellen unter

bibelshop.ch

"Denkt an die Gefangenen"

Zum diesjährigen Bibelsonntag stellt die Schweizerische Bibelgesellschaft (SB) die Bibeln für Gefangene in den Mittelpunkt. Die biblischen Erzählungen sollen Trost spenden und Mut machen, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.

In den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn gehört der Bibelsonntag zu den obligatorischen, gesamtkirchlichen Kollekten. Die Kollekte und Spenden werden für das Inlandprojekt Bibeln für Gefangene erbeten. Damit kann Gefangenen auf ihren Wunsch hin eine Bibel in der Muttersprache zur Verfügung gestellt werden. Der Bibelsonntag findet in den Kirchen BE-JU-SO am Sonntag, 30. August 2015 statt. 

Der Satz "Denkt an die Gefangenen, als ob ihr mit ihnen im Gefängnis wärt." (Hebr 13,3, BasisBibel) soll als Motto über dem Bibelsonntag stehen. Zahllose Gefangene in Schweizer Gefängnissen haben in den vergangenen Jahren kostenlos eine Bibel in ihrer Muttersprache von der Schweizerischen Bibelgesellschaft erhalten. Der Bedarf ist gross: Seit dem Jahr 2010, als dieses Projekt startete, konnten über 5'700 Bibeln und Neue Testamente in die Gefängnisse geliefert werden. Die Erzählungen und Gebete der Bibel haben Trost gespendet und Mut gemacht, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen haben zu Angeboten lebensnaher Bibellektüre eingeladen.

Unterlagen zum Bibelsonntag 2015


Dossier
Bibelsonntag 2015 : 

Auf Wunsch kann das Dossier auch in gedruckter Form bei der Schweizerischen Bibelgesellschaft (sidonia.haemmig@die-bibel.ch) zum Preis von 10 Franken bezogen werden.

Dokumente einzeln: 

Unterlagen in Französisch weiter ...