: China
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Ezechiel 3,12-21

12 Dann nahm der Geist* des HERRN mich weg. Hinter mir hörte ich den donnernden Ruf: »Gepriesen sei die Herrlichkeit* des HERRN in ihrer himmlischen Wohnung!« 13 Der Ruf war begleitet von einem mächtigen Getöse: dem Rauschen der ausgespannten Flügel der vier Gestalten und dem Dröhnen der rollenden Räder. 14 Der Geist führte mich weg und ich ging meinen Weg verstört und sehr erregt; die Hand des HERRN lag schwer auf mir. 15 So kam ich zurück zu den Verbannten, die in Tel Abib am Fluss Kebar lebten. Sieben Tage lang saß ich dort starr und regungslos. 16 Als die sieben Tage vergangen waren, erging das Wort des HERRN an mich, er sagte: 17 »Du Mensch, ich bestelle dich zum Wächter, der die Leute von Israel vor drohender Gefahr zu warnen hat. Wenn du eine Botschaft von mir vernimmst, musst du sie ihnen weitersagen, damit sie wissen, was auf sie zukommt. 18 Wenn ich dir ankündige, dass ein bestimmter Mensch wegen seiner schlimmen Taten sterben muss, dann bist du dafür verantwortlich, dass er es erfährt und die Gelegenheit bekommt, sich zu bessern und sein Leben zu retten. Warnst du ihn nicht, so wird er zwar sterben, wie er es verdient; aber dich ziehe ich dafür zur Rechenschaft wie für einen Mord. 19 Warnst du ihn und er hört nicht darauf, so wird er ebenfalls sterben, du aber hast dein eigenes Leben gerettet. 20 Auch wenn ein Mensch, der bisher stets das Rechte getan hat, von mir auf die Probe gestellt wird, den rechten Weg verlässt und Unrecht zu tun beginnt, muss er sterben. Alles Gute, was er vorher getan hat, zählt dann nicht mehr. Hast du ihn nicht gewarnt, so werde ich dich für seinen Tod zur Rechenschaft ziehen wie für einen Mord. 21 Hast du ihn aber gewarnt und er hat es sich zu Herzen genommen, so lasse ich ihn leben und auch du hast dein Leben gerettet.«

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
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Bibeltext 23.10.2017

Ezechiel 3,12-21 12 Dann nahm der Geist* des HERRN mich weg. Hinter mir hörte ich den donnernden Ruf: »Gepriesen sei die Herrlichkeit* des HERRN in ihrer himmlischen (...)

China auf einen Blick

Der Name China stammt wahrscheinlich von der Qin-Dynastie, ebenso wie das lateinische Sina (Sinologie). Das deutsche Wort China entspricht Zhongguò, was mit "Reich der Mitte" übersetzt werden kann.

Bevölkerung: 1,34 Milliarden

Amtssprache: Hochchinesisch; je nach Region sind weitere Sprachen offiziell anerkannt

Religion: Volksreligionen 20 %, Buddhisten 6 %, Muslime 4 %, Christen ca. 2 % (inoffizielle Quellen sprechen von bis zu 7 % Christen)

Alphabetisierung: Frauen 96,1 %, Männer 96,4 %

Lebenserwartung: Frauen 76,9 Jahre, Männer 72,7 Jahre

Quellen: worldstat.info, weltkarte.com

Bibeln für das Reich der Mitte

Die christliche Bevölkerung in China (Zhongguó = Reich der Mitte) ist am Wachsen: Offizielle Zahlen gehen aktuell von rund 46 Millionen Christen aus; inoffiziellen Schätzungen zufolge sind es nahezu 100 Millionen.

Seit 1985 besteht ein offizielles Partnerschaftsabkommen zwischen dem Weltbund der Bibelgesellschaften (UBS) und den staatlichen Stellen. Eines der grossen gemeinsamen Projekte ist die Bibeldruckerei Amity (Freundschaft) in Nanjing. Seit nunmehr 26 Jahren drucken und verbreiten der Chinesische Christenrat (CCC), die Dreiselbst-Bewegung (TSPM), die Katholisch-Patriotische Vereinigung (CPA) sowie die Bischofskonferenz (CBC) gemeinsam mit dem UBS – und somit auch mit uns -  die Bibel für die Menschen im Reich der Mitte.

Verantwortlicher Koordinator für die bibelgesellschaftliche Arbeit in China ist Kua Wee Seng: „Die Bibel ist für die Christinnen und Christen eminent wichtig. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit Gottes Wort vertieft auseinanderzusetzen und im Glauben zu wachsen. Der Besitz einer eigenen Bibel ist für sie eine echte Ermutigung und hilft ihnen auch dabei, sich falschen Lehren zu widersetzen. Im Weiteren betrachten es viele als ihre Verantwortung, das Wort Gottes weiterzugeben: Das hat zur Folge, dass die Menschen, die sich die Bibel leisten können, oft gleich mehrere Exemplare kaufen um sie an ihre Familien und Freunde weiterzugeben.“

Für die Bibel fehlt das Geld

Das gilt nicht für die unzähligen Menschen, die in ländlichen Gebieten, abseits der florierenden Wirtschaft wohnen. Viele von ihnen gehören zu den 90 Millionen Chinesinnen und Chinesen, die mit weniger als einem US Dollar pro Tag auskommen müssen. Das heisst, sie leben unter der von der Weltbank und den Vereinten Nationen festgelegten Armutsgrenze von einem US Dollar pro Tag. Sie können sich eine eigene Bibel aus finanziellen Gründen oft nicht leisten.

Engagieren Sie sich mit einer Spende. Zum Beispiel mit:

  • CHF 27.00 für das Dünndruckpapier von 30 Bibeln
  • CHF 45.00 für das Dünndruckpapier von 50 Bibeln
  • CHF 150.00 für den Bibel-Überlandtransport in eine abgelegene Region

Ihr Beitrag ist für die ärmsten Menschen in China bestimmt. Für Ihre Hilfe und Ihre Gebete danken wir Ihnen herzlich.

Sie können hier spenden.